Pixelart

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Strawberrycake
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BeitragThema: Geschichte   Do Okt 07, 2010 7:50 pm

Geschichte

Anfang

Die Anfangszeit von Pixelart war geprägt von eigentlichtextbasierenden Systemen, die zu einer Bilddarstellung erst"überredet" werden mussten. So bestand Pixelart am Anfang auch nuraus grobpixeligen, schwarzweißen Grafiken. Diese Anfangsphasebegann 1952 und endete mit Asteroid von Atari im Jahre 1978.

Pixelart wurde zeitgleich mit der Entwicklung des ersten Computerspielsgeboren, da zu diesem Zeitpunkt auch die ersten digitalen Grafikenbenötigt wurden. Dies geschah durch A. S. Douglas auf der EDSAC ander Universität Cambridge. Das Spiel, um das es sich handelte, warTic Tac Toe oder auch XOX genannt, welches auf einem35x16-Pixel-Display dargestellt wurde.
Erst neun Jahre später kam es zur nächstengrößeren Entwicklung mit Spacewar, welches von einer Gruppeam Massachusetts Institute of Technology, dem auch Steve Russellangehörte, programmiert wurde. Spacewar wurde auf einer DEc PDP-1 geschrieben und auch bald mit dieser ausgeliefert, wodurch es zumersten weit verbreiteten Computerspiel wurde.
Wieder dauerte es zehn Jahre, bis eine weitere Entwicklung von sichreden machte. 1971 wurde von Nolan Bushnell und Ted Dabney das ersteArcade-Spiel in einem Münzeinwurfautomaten namensComputer Space entwickelt. Leider wurde es kein Erfolg, da sich dieBedienung zu schwierig gestaltete. Es wurden nur 1.500 Automatenverkauft.
Nur ein Jahr später gründete Nolan Bushnell Atari und hattemit seinem Spiel Pong einen riesigen Erfolg. Er verkaufte 19.000Pong-Maschinen.
Das erste Computer-Adventure kam 1975 für die DEC PDP-10 heraus,war aber leider nur textbasierend. Ein Jahr später folgte daserste Computer-Rollenspiel namens Dungeon, was eine unlizensierteImplementation des damals neuen Dungeons & Dragons war. Esbeinhaltete schon Attribute wie Erfahrung und Fähigkeiten. ZurDarstellung diente eine Sichtliniengrafik.
Die Anfangsphase der Pixelart endet mit dem goldenen Zeitalter derArcade-Spiele im Jahre 1978, welche durch die Spiele Space Invaders derTaito Corporation und Asteroids von Atari geprägt war. BeideSpiele waren im Original noch schwarzweiß und wurden späternoch einmal in Farbe aufgelegt.



Höhepunkt

Der Höhepunkte der Pixelart wurde geprägt vonkostengünstigeren Computersystemen, die schon mehrfarbige Grafikendarstellen konnten und auf denen schon mehr als ein Spiel zurVerfügung standen. Als zeitliche Schranken könnte man 1977als Anfang und 1990 als Ende nehmen.

Den Beginn des Höhepunktes bildet die Einführung des AtariVideo Computer Systems (VCS), später auch Atari 2600 genannt, das1977 auf den Markt kam. Auf ihm liefen Spiele wie Breakout (1978) oderSpace Invaders (1980). Ebenfalls 1980 kam Pac-Man auf den Markt, wohleines der bekanntesten Spiele aller Zeiten, das es auch außerhalbder Spielergemeinschaft zu großer Bekanntheit geschafft hat.
Noch im selben Jahr erschien das erste grafische Adventure namensRoberta Williams Mystery House für den Apple II, welches leidereher an Schwarzweiß-Grafik erinnerte und noch per Texteingabegesteuert wurde.
Im Jahre 1982 wurde dann der Commodore 64 veröffentlicht, welcherfür damalige Zeiten eine sehr gute Grafik und guten Sound hatte.Zwei Jahre später bekam dann auch der IBM PC/AT eine 16-farbigeEGA-Grafik, welche ihn für Spiele weitaus interessanter machtenals seine alte 4-farbige CGA-Grafik. So erschien auch im selben Jahrdie Kings-Quest-Serie von Sierra, welche über farbige Grafikverfügte, aber leider immer noch nur Befehle in Form vonTexteingabe beherrschte. Trotzdem zählen die Spiele als die erstenmodernen Adventures.
1985 trat Nintendo mit seinem Nintendo Entertainment System, kurz NES,auf den Markt, worauf der bekannte Klassiker Super Mario Brotherserschien.
Da Lucas Arts weg wollte von der Texteingabe in Spielen aufHeimcomputern und hin zu einem Point-and-Click-Interface, entwickeltensie SCUMM, das Script Creation Utility for Maniac Mansion. Hierbeihandelt es sich um eine plattformunabhängige, grafische,cursorgesteuerte Engine für Adventures. Basierend auf dieserEngine wurde 1987 Maniac Mansion entwickelt und veröffentlicht.Andere Hersteller folgten bald dem Point-and-Click-Trend, und da IBMdank seiner PS/2 Technologie auch endlich 256 Farben darstellen konnte,stand nun auch der PC für weitere Spiele offen, so zum BeispielZak McKracken and the Alien Mindbenders (1988).



Abklang


Aufgrund von neueren Technologien wurde Pixelart immer weniger beiSpielen verwendet und durch 3D-Engines ersetzt. Trotzdem entstandenzwischen den Jahren 1990 und 1996 noch einige der bekanntestenPixelart-Spiele, wie Monkey Island oder Dune.

Der Anfang vom Ende kam zu Beginn der 90er Jahre, als viele kleineSpielschmieden verschwanden, da sie Bankrott gingen oder sich mitanderen zusammenschlossen. Nur wenige große überlebten, diedann aber zum Glück auch ein größeres Budget zurVerfügung hatten. So entstanden noch Klassiker wie Monkey Islandund Loom im Jahr 1990 oder Monkey Island 2 im Jahr 1991. Ein Jahrspäter kamen die Echtzeitstrategiespiele Dune von Cryo und derNachfolger Dune 2 von Westwood Studios auf den Markt..
Doch mit dem Aufkommen von schnelleren Rechnern wie dem 386 oder 486erschienen auch Spiele, die 3D-Grafiken statt Pixelart nutzten. So kam1992 Wolfenstein 3D und 1993 Doom auf den Markt. Spätestens mitder Erscheinung des Voodoo Chipsatzes von 3dfx fand Pixelart ein Ende,da hier primär 3D-Grafiken unterstützt und vereinfacht wurden.
In späteren Zeiten und bis heute hat Pixelart seine Bedeutung inder Spielindustrie verloren und erscheint nur als Kunstform hin undwieder in den Medien.



Quellen:
Die Bilder sind der Seite wikipedia.org entnommen. Es handelt sich dabei um Screenshotsvon Computer- oder Videospielen. Die Copyrights höchstwahrscheinlich von der jeweiligenEntwicklerfirma gehalten. Es wird allerdings geglaubt, dass eine begrenzte Anzahl vonScreenshots zur Identifizieren des jeweiligen Spiels nicht als Copyright verletztungangesehen wird.

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